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Autor: agent_X, vegan-central
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Abb:(c)Kindersley Ltd London
Guter Heinrich
Chenopodium bonus-henricus

Herkunft: Europa
Vorkommen: Straßenränder, Wegränder, Weiden
Sammelzeit: Ganze Pflanze: April bis September
enthält: Eisen, Phosphor, Vitamine: A, B1, B2, C, wenig Saponine, Oxalsäure
wirkt bei: Hautverletzungen, auch abführend und blutreinigend

         
Auch bekannt als: wilder Spinat

Der gute Heinrich stammt aus der Familie der Gänsefussgewächse und ist mit dem Spinat verwandt. Neben dem "Guten Heinrich", welcher seit der Steinzeit ein beliebtes Heilkraut war, gibt es auch einen "Bösen Heinrich", der sich im giftigen Bingelkraut auf Gottes Erde manifestierte. Guter Heinrich wie beispeilsweise der Weiße Gänsefuß (C. album) hat nährstoffreiche Blätter.Seine fett- und eiweißreichen Früchte ergänzten die Nahrung des frühen Menschen, und wurden im Magen von erhaltenen menschlichen Körpern aus der Eisenzeit gefunden. Der amerikanische "Wurm - Gänsefuß" (C. ambrosioides) welcher nur unter strenger ärztlicher Aufsicht als Wurmmittel verwendet werden sollte ist in höheren Dosierungen giftig.

Küche: Die Blüten wie Broccolie dünsten. Junge Blätter können roh für Salate und Suppen, Sprösslinge auch geschält wie Spargel zubereitet werden..

Medizin: Breiumschläge oder Salben heilen Hautverletzungen.

Kosmetik:

Nebenwirkungen: Bei Nieren- Leberleiden, Gicht wegen dem Gehalt an Oxalsäure nicht verwenden.